Mehr Schutz für Radrennfahrer in „dunklen Löchern“

Lichtpflicht beim Highlander-Radmarathon.


LICHT AN: Dieser Slogan gilt auch für Radfahrer, wenn sie an Radrennen auf nicht gesperrten Straßen teilnehmen. Diese Vorschreibung konzentriert sich in erster Linie auf nicht bzw. nur schlecht beleuchtete Tunnels. Denn immer wieder kommt es dort zu gefährlichen Situationen. Die Lichtpflicht in „dunklen Löchern“ soll Teilnehmern von Radrennen besseren Schutz gewähren. Für den Sportler heißt das, am Rad vorne wie hinten die entsprechende Beleuchtung zu befestigen, um für alle Fälle gerüstet zu sein.

Die Einhaltung der Vorschrift wird von der Polizei auch kontrolliert. Ist ein Radrennfahrer auf einer Strecke mit Tunnels ohne Beleuchtung unterwegs, folgt die Disqualifikation.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo nur bestimmte Lichtquellen erlaubt sind, kann in Österreich das Produkt frei gewählt werden. Laut Verkehrsabteilung reicht auch schon die Montage von Stecklichtern. Voraussetzung ist nur, dass diese beim Befahren eines Tunnels eingeschaltet sind.

Die neue Regelung resultiert übrigens aus der Fahrradverordnung. Laut der dürfen Rennfahrräder bei Tageslicht und guter Sicht ohne Lichter und Rückstrahler auf der Straße bewegt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Räder bei Dunkelheit und schlechter Sicht beleuchtet sein müssen. Was in die Kategorie „Rennrad“ fällt, definiert sich über bestimmte technische Merkmale (nicht schwerer als 12 Kilo, Rennlenker, äußere Felgenbreite höchstens 23 mm usw.)

Wie wichtig Radrennfahrern die eigene Sicherheit schon ist, zeigt sich daran, dass viele ihren schnellen Untersatz schon mit Licht bestückt haben, weil ihnen die Fahrt durch dunkle Tunnels und Galerien zu gefährlich wurde. Außerdem ist die Verwendung einer Radbeleuchtung bei schlechten Lichtverhältnissen bereits im Training verpflichtend.

Schon aus diesem Grund ist der Schritt hin zur ganzjährigen Sichtbarkeit auch im Radrennsport eigentlich nur noch ein kleiner. Groß hingegen ist die damit erreichte Schutzwirkung für die Akteurinnen und Akteure.

Das OK-Team des Hghlander-Radmarathon appeliert an die Vernunft der Teilnehmer. Es geht ausschließlich um die eigene Sicherheit!



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