Kategorie: News

Sportservice Vorarlberg - Tipp 1


Tipps vom Sportservice Vorarlberg.
Heute: Leistungsdiagnostik

Sie sind ein/e begeisterte/r Radfahrer/in und wollen die Schönheit Vorarlbergs per Rad erleben? Sie haben sich vorgenommen dies bei dem diesjährigen Highlander-Radmarathon in einem gemeinsamen Kräftemessen zu erleben? Sie sind sich nicht sicher, wie sie dieses Ziel angehen sollen? Wir liefern Ihnen bis zum Start am 11.08.2013 regelmäßig wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie sich auf dieses Ereignis gut vorbereiten und entsprechend gerüstet ins Rennen starten können.

Ausgangspunkt einer strukturierten Vorbereitung ist eine Feststellung des aktuellen Trainingszustandes, damit der Trainingsplan entsprechend wirken kann! Die aussagekräftigste Methode ist eine professionelle Leistungsdiagnostik. Da erfahren Sie nicht nur, ob Sie aus gesundheitlicher Sicht voll durchstarten können, sondern erhalten auch wichtige Informationen zu Ihrem Trainingszustand und Empfehlungen für das weitere Training.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken viele Radler wieder auf die Straßen. Das Radl frisch geputzt geht es auf die ersten Touren. Aber wie steuern Sie ihr Training? Nach Gefühl? Nach Geschwindigkeit? Oder haben Sie vielleicht sogar einen Herzfrequenzmesser auf dem Sie ab und zu schauen wie hoch ihr Puls ist? Aber wissen Sie auch wie hoch ihr Puls sein sollte, damit Sie ihre Grundlagenausdauer effektiv verbessern? Eine Leistungsdiagnostik kann Aufschluss geben! Bei einer Leistungsdiagnostik werden über mehrere Belastungsstufen verschiedene Werte des Herz-Kreislaufsystems ermittelt, mit deren Hilfe später individuelle Trainingsbereiche exakt definiert werden können.

Wenn Sie jetzt glauben, dass ist doch nur für Profis – weit gefehlt! Eine Leistungsdiagnostik ist für jeden geeignet, der sein Training effektiver gestalten möchte! Aber wann macht so eine Diagnostik überhaupt Sinn? Wenn Sie die Ergebnisse der Diagnostik nützen möchten um sich beispielsweise auf einen Radmarathon vorzubereiten sollten sie etwa 8-12 Wochen vorher so einen Test machen. So haben Sie noch genügend Zeit die Empfehlungen mit einem entsprechendem Trainingseffekt in die Praxis umzusetzen.

Blut aus dem Ohrläppchen – die Laktatanalyse

Bei einer Leistungsdiagnostik wird die Wattleistung am Fahrradergometer von einer sehr niedrigen, in der Regel bis zu einer maximalen Belastung gesteigert. In regelmäßigen Abständen werden Herz-Kreislaufparameter, wie Herzfrequenz und Blutdruck, sowie der aus dem Blut bestimmte Laktatwert ermittelt. Der Laktatwert gilt als Indikator für die Belastungsintensität. Je höher der Wert ist, umso höher ist die Belastungsintensität und je später der Wert ansteigt, umso besser ist ihre Ausdauer. Über das Laktat lässt sich Ihre sogenannte Dauerleistungsgrenze (auch als individuelle anaerobe Schwelle bezeichnet) bestimmen, also die Leistung, die Sie relativ lange (je nach Trainingszustand) durchhalten. Mit diesen Informationen können Sie dann gezielt ans Training gehen.

Dr. Antje Peuckert
Sportwissenschaft
www.sportservice-v.at


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