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Sportservice Vorarlberg - Tipp 4: Tapering – die letzte Phase der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung


Nur noch wenige Tage bis zum Saisonhöhepunkt – jetzt heißt es nur nichts mehr übertreiben. Wir sagen Ihnen, worauf es jetzt noch ankommt.

Die intensiven und umfangreichen Trainingseinheiten der letzten Wochen haben sicher schon ihre Spuren hinterlassen. Vielleicht fühlen Sie sich sogar schon etwas müde und fragen sich, wie sie ihre persönlich gesteckten Ziele erreichen sollen. Doch kein Grund zur Sorge, ein gewisses Maß dieser peripheren und zentralen Ermüdung ist gewünscht und ein Baustein auf dem Weg zur Topform. Mit einer entsprechenden Erholungsphase von ca. 1-2 Wochen (dem sog. Tapering) werden sie diese vorübergehende Leistungsschwäche überwinden und der Lohn dafür ist eine erhöhte Leistungsbereitschaft mit einer deutlichen Leistungssteigerung.

Im Grunde meint Tapering die letzte Trainingsphase vor dem Wettkampfhöhepunkt. Beste Ergebnisse erreicht man im Tapering, wenn die Belastung vom Umfang her deutlich reduziert wird, wohingegen die Intensität gleich gehalten wird, oder ganz leicht erhöht wird. Kurze Intervalleinheiten im Wettkampftempo, sowie regenerative Trainingsformen bilden jetzt den Hauptinhalt des Trainings. Der Trainingsumfang kann in dieser Phase deutlich reduziert werden, in welchem Maße ist aber nicht festgelegt. Nach einigen Studien hat sich erwiesen, dass eine Reduktion um 40-50% bei gleicher Intensität am praktikabelsten ist. In dieser Phase sollten Sie eine deutliche Regeneration von Muskeln, Sehnen und Bändern spüren und die Lust auf neue Belastungen sollte zurück kommen. Die „Ruhepause“ nutzt der Körper also für Reparaturprozesse und löst damit Anpassungsprozesse aus, die zu einem höheren Leistungsniveau führen. Diese Prozesse sollten nicht gestört werden. Das heißt: vermeiden Sie ungewohnte Trainingsinhalte in dieser Zeit, denn deren Nutzen ist gering, das Risiko aber umso größer!

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Tapering liegt in der richtigen Mischung aus Erholung und sehr wettkampfspezifischen Trainingsinhalten. Denn auch eine Überbetonung der Regeneration kann ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen. Erholen Sie sich nicht zu viel, sonst verabschiedet sich ihr Körper komplett in den Ruhemodus und der Effekt ist, dass Sie sich schlapp und kraftlos fühlen!

Abschließend kann gesagt werden, dass das was man im Vorhinein nicht trainiert hat in den letzten beiden Wochen auch nicht mehr aufgeholt werden kann. Wichtiger ist es die letzten beiden Wochen so zu trainieren, dass man gut erholt ins Rennen gehen kann und seine persönlichen Ziele auf das anpassen muss, was man im Vorfeld trainiert hat.

Weiterhin viel Erfolg bei Ihren Vorbereitungen!
Dr. Antje Peuckert
Sportservice Vorarlberg
www.sportservice-v.at


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